Die neue soziale Frage in Zeiten der Krisen


Beitrag von Petra Geschwendtner auf Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg



Krisen konterkarieren Planbarkeiten. Zuerst kam das Virus und hat unser aller Flexibilität hoch gehalten, Planbarkeiten ausgehebelt und Sicherheiten verlagert. In der Immobilienbranche trat es als enormer Preistreiber in Erscheinung.


Dann – ohne Atempause – begann der Ukraine-Krieg und mit ihm eine weitere Unfassbarkeit, der uns nun nebst einer schon lang begleitenden, beinah treu anmutenden jedoch zunehmend bedrohenden Klimakrise seine Auswirkungen schneller, umfassender und unmittelbarer zeigt: enorm steigende Energiepreise ohne Deckel nach oben, Versorgungsunsicherheiten sowie eine Inflation, wie wir sie noch nicht kannten, immense Teuerungen etc. Und keine:r kann vorhersehen, wie sich das weiter entwickeln wird.


Unwägbarkeiten, wie wir sie die letzten 2 Jahre schon internalisiert haben, schrauben somit munter weiter an der Mietpreis-Spirale. So ist es z.B. der gemeinnützigen Bauwirtschaft aufgrund hoher Rohstoffpreise sowie Lieferengpässen nicht mehr möglich, verbindliche Kostenkalkulationen für Wohnbauprojekte vorzulegen. Dadurch ist mittelbar die Leistbarkeit von Wohnraum im geförderten Segment gefährdet.


Die finanzielle Situation ist in rund 13 % der österreichischen Haushalte ohnehin schon sehr angespannt. Einer Analyse des Fiskalrates zu Folge können sich die einkommensschwächsten 35 % der Haushalte ihre durchschnittlichen Konsumausgaben durch ihr monatliches Einkommen nicht mehr finanzieren.


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